Stillzeit liebevoll wandeln 21. Mai

Die Stillbeziehung verändert sich im Laufe der Zeit – manchmal ganz natürlich, manchmal begleitet von inneren Fragen, Unsicherheiten oder äußeren Umständen. Die Veranstaltung „Stillzeit liebevoll wandeln!“ lädt Eltern dazu ein, sich bewusst mit dem Thema teilweises Abstillen auseinanderzusetzen und diesen Übergang achtsam, bindungsorientiert und im Einklang mit den Bedürfnissen aller Beteiligten zu gestalten.

Im Fokus steht die Frage, wie Stillen schrittweise verändert werden kann, ohne Nähe, Geborgenheit und Sicherheit zu verlieren. Gemeinsam betrachten wir, welche Stillmahlzeiten sich gut ersetzen lassen, wie Kinder auf Veränderungen reagieren können und wie Eltern feinfühlig darauf eingehen können. Dabei ist Raum für individuelle Situationen – jedes Kind, jede Familie und jede Stillgeschichte ist einzigartig.

Ein weiterer zentraler Bestandteil der Veranstaltung ist das Einführen neuer Rituale. Rituale helfen Kindern, Übergänge besser zu verstehen und emotional zu verarbeiten. Ob Einschlafbegleitung, Kuschelzeiten, Vorlesen, Singen oder kleine Abschieds- und Begrüßungsrituale – wir sprechen darüber, wie neue Gewohnheiten liebevoll aufgebaut werden können und wie sie Sicherheit und Orientierung schenken. Ziel ist es, Stillmomente nicht einfach wegzulassen, sondern sie bewusst durch andere Formen von Nähe zu ersetzen. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch der Rolle des Papas bzw. der zweiten Bezugsperson. Gerade in Phasen des Wandels kann ihre Unterstützung eine große Entlastung sein – sowohl für das Kind als auch für die stillende Mutter. Wir beleuchten, wie Papas aktiv eingebunden werden können, welche Aufgaben sie übernehmen können und wie sie eine starke, tröstende und verbindende Rolle im Familienalltag einnehmen. Gleichzeitig geht es darum, mögliche Unsicherheiten oder Gefühle von Hilflosigkeit ernst zu nehmen und Wege zu mehr Vertrauen in die eigene Elternrolle zu finden.

Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch, Fragen und persönliche Reflexion. Sie vermittelt Wissen, stärkt das Bauchgefühl der Eltern und ermutigt dazu, den eigenen Weg zu gehen – ohne Druck, ohne starre Vorgaben und ohne schlechtes Gewissen.

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